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Unten finden Sie für die Ausbildung ihrer Junioren wichtige Infos

Fußball auf hohem Niveau bedarf vieler verschiedener  Leistungsfaktoren wie Teamgeist, Taktik, Technik, Athletik, Spielintelligenz sowie einen Matchplan, die perfekt aufeinander abgestimmt sein müssen. Einer dieser Leistungsfaktoren für sich alleine bringt aber noch lange keinen Erfolg. Erst das intelligente Zusammenfügen der einzelnen Leistungsfaktoren mit dem Ziel Spielsituationen optimal zu lösen, zeichnen ein gutes Team aus.

Am Ende ist es jedoch immer eine gute Spielidee, die richtige Taktik, das geeignete System und die perfekte Umsetzung eines Plans, die die Fähigkeiten eines jeden einzelnen Spielers betonen und den Team-Erfolg bringen.

Immer werden Begriffe wie Taktik, Spielsystem, Grundordnung, Matchplan erwähnt oder sogar bildlich dargestellt, doch fast nie genauer erklärt. Oftmals wird die Bedeutung dieser Begriffe unterschätzt, denn am Ende des Tages beruht doch jeder Erfolg im Fußball auf Training, harter Arbeit und einer detaillierten Planung. Wie sollen jedoch junge Spieler ohne ein Verständnis für eine Spielidee oder Taktik das Spiel als Ganzes begreifen? Wie sollen sie lernen, dass ein Angreifer bei einem Ballverlust auch auf die Defensive umschalten muss und sich der Abwehrspieler bei Ballbesitz mit in die Offensive einschaltet? Ausschliesslich durch geeignete Spielformen kann ein Prozess der taktischen Ausbildung schon in jungem Alter beginnen.

„Um Klavier spielen zu lernen, rennt der Klavierspieler nicht um das Klavier, er spielt das Klavier!“

Also was gilt es den nun besonders zu beachten, will man heutzutage erfolgreich Spieler ausbilden? Das Zauberwort heisst trainieren in Spielformen.

Vorbei sollten Zeiten sein, in denen die Ausdauer im Wald trainiert wurde und die Schnelligkeit völlig fußball-untypisch nach einem Pfiff-Signal wie in der Leichtathletik erfolgt. Isolierte Torschussübungen sind ebenso wenig spielnah wie Passübungen ohne einen taktischen Bezug zum Spiel. Das Ziel ist es daher, so spielnah wie möglich zu trainieren, weshalb alle Übungen mit Ball absolviert werden. Ausgangslage für die Trainingsplanung ist das Spiel selbst, das der beste Lehrmeister ist. Der Ball und die Taktik stehen im Mittelpunkt der Trainingsgestaltung, da erst durch die Taktik andere Leistungsfaktoren wie die Athletik in ein Fußballspiel übertragen werden können. Fast alle Fußballtrainingseinheiten und Pläne sind nach einem Prinzip aufgebaut, das aus der Leichtathletik stammt.
Los geht es mit Einlaufen um dem Platz (Welcher Fußballer rennt im Spiel im Kreis?), dann wird gedehnt und gekräftigt um im Anschluss Schnelligkeit und die Ausdauer isoliert zu trainieren. Ohne Zweifel sind Stabilisationsprogramme sowie das Training der Schnelligkeit und Ausdauer wichtig, nur werden diese in vielen Fällen nicht fußballspezifisch sondern mit Ansätzen aus der Leichtathletik trainiert.

Los geht es mit Einlaufen um dem Platz (Welcher Fußballer rennt im Spiel im Kreis?), dann wird gedehnt und gekräftigt um im Anschluss Schnelligkeit und die Ausdauer isoliert zu trainieren. Ohne Zweifel sind Stabilisationsprogramme sowie das Training der Schnelligkeit und Ausdauer wichtig, nur werden diese in vielen Fällen nicht fußballspezifisch sondern mit Ansätzen aus der Leichtathletik trainiert.

Die traditionelle Trainingslehre, in der einzelne Leistungsfaktoren unabhängig von den anderen Faktoren trainiert werden, ist schon lange nicht mehr zeitgemäß, da dieses Konzept eben von Individualsportarten wie der Leichtathletik übernommen wurde. Technische, taktische und athletische Gesichtspunkte müssen immer mit Faktoren wie Spielintelligenz und emotionalen Faktoren gekoppelt werden, damit sich ein Fußballer optimal entwickeln kann.

Die Spieler sind absolut begeistert von diesem Konzept, da das Training viel effektiver wird und der Spaßfaktor extrem steigt, da beispielsweise statt einem Waldlauf die Ausdauer spiel nah mit Ball auf dem Platz geschult wird und der Spieler sich somit gleichzeitig technisch und taktisch weiter entwickelt.

Unter Training versteht mann eine regelmässige und zielgerichtete Belastung um die Leistung zu steigern. Daraud folgt, dass jeder Trainer, der sein Training nicht regelmässig und zielgerichtet plant, auch kein Training absolviert, sondern lediglich eine sportliche Betätigung :-)


1.

Teamgeist

Teamgeist können Sie trainieren!

Wollen Sie wissen, was mich am Fußball so fasziniert? Es ist die Tatsache, dass nirgendwo sonst die Vorteile und Chancen von Teamarbeit sich deutlicher abzeichnen als während der 90 Minuten eines Fußballspieles: Flexibles Kooperieren, hocheffiziente Arbeitsteilung und höchste Motivation durch das Wir-Gefühl machen Fußball zum Inbegriff von Teamarbeit.

Einige Vereine suchen sich die angeblich besten Spieler und schaffen doch nicht mehr als eine Arbeitsgruppe zu sein. Diese „Spitzenmannschaften“ sind zu schlagen, weil 11 "Stars" noch kein gutes Team bilden. Eine Mannschaft kann jedoch auch mit „normalen“ Spielern über sich selbst hinauswachsen, wenn sie vom Mannschaftsgeist getragen werden.

Den meist außergewöhnlichen Mannschaftsgeist erfolgreicher Teams aufzubauen und zu erhalten, ist sehr schwierig. Als Trainer muss du saisonbegleitend unterschiedliche Meinungen und Charaktere ‘unter einen Hut’ bringen. Teambuilding kann daher kein einmaliger Tagesordnungspunkt („Heute machen wir mal ein bisschen Teambuilding“) sein, sondern ist ein ständiger Prozess und muss dauerhaft gefördert werden.

A. Den richtigen Spieler am richtigen Platz.

Auch wenn wir noch so vielseitig sind, bestimmte Dinge liegen uns mehr als andere. Da, wo wir am besten sind, sind wir auch am produktivsten. Bei der Aufstellung eines Teams kommt es deshalb darauf an, die entscheidenden Positionen mit den „richtigen“ Spielern zu besetzen.

Jede spezifische Aufgabe fordert Spieler mit besonderer Eignung, um sie effizient und erfolgreich auszuführen.

Ein erfolgreiches Team sollte eine Mehrzahl dieser unterschiedlichen, sich ergänzenden Spielerpräferenzen in sich vereinigen. In der Praxis sind aber viele Teams mit ähnlichen Charakteren besetzt, weil Entscheidungen nach Sympathie getroffen werden und nicht nach den notwendigen Anforderungen. Die Folge sind Teams, die ihrem Erfolg im Wege stehen.

Auch bestehende Teams können analysiert, umstrukturiert und – wenn nötig – durch fehlende Kompetenzen ergänzt werden. Oft helfen wenige Positionswechsel, um die Leistungsfähigkeit eines Teams zu erhöhen. Der Spieler, der seine neue Rolle akzeptiert und sich wohl fühlt, wird den "Spielverlauf" positiv beeinflussen und das Team erfolgreich machen.

B. Über die Integration zur Motivation

Aber eine Top-Besetzung macht aus einer Truppe noch kein Spitzen-Team, wie man an etlichen Mannschaften sehen kann. Diese Mannschaften demonstrieren, dass die Leistung einer Truppe oft geringer ist als die Summe der Fähigkeiten ihrer Spieler. Profilierungssucht, Konkurrenzgehabe und Verantwortungslosigkeit wirken als Störfaktoren auf die Mannschaftsleistung.

Viele Spieler scheitern, weil sie sich ausschließlich um die eigenen Interessen kümmern und keine Verantwortung für gemeinsame Ziele übernehmen. Sie stehen ihrem Erfolg solange im Wege, bis sie gelernt haben, über den eigenen "Tellerrand" zu sehen und zu erkennen, dass erst der Erfolg des Teams den eigenen Erfolg ermöglicht.

Hier setzt die Arbeit eines Trainers an: Wird die Gruppendynamik gefördert, werden Konflikte gelöst, Cliquenbildungen verhindert, Mut, Offenheit, Vertrauen und Leistungsfähigkeit entwickelt. Schritt für Schritt wird die Truppe zu einem Team zusammengeschweißt, das bereit ist, füreinander durchs Feuer zu gehen. Nach dem Motto: Alle für einen, einer für alle.

Das geht nicht ohne Konflikte ab. Für viele "Spieler" ist es eine sehr schmerzhafte aber lohnende Erfahrung, vom Einzelkämpfer zum Teamplayer zu wachsen. Für das Team ist es notwendig. Erst wenn sich die Mehrheit der Teamkollegen bedingungslos einbringt, entsteht eine Atmosphäre der gegenseitigen Motivation, die zu der Euphorie und Leistungssteigerung führt = Hoch effiziente Arbeitsteilung zum Nutzen aller!

C. Von der Koordination zur Team-Kultur

Als häufigstes Argument gegen Teamarbeit wird der hohe zeitliche Aufwand angeführt. In einem funktionierenden Team ist dies jedoch selten der Fall, weil es in der Lage ist, sich selbst zu führen. Klare Ziele und klare Regeln erleichtern die Kommunikation und beschleunigen Entscheidungen. Der entscheidende Vorsprung wird aber durch die starke emotionale Bindung innerhalb des Teams erreicht. Erfolgreiche Teams entwickeln eigene Umgangsformen und individuelle Rituale, sie nutzen besondere Worte und Signale zur Verständigung und schaffen so eine ganz eigene Team-Kultur, die die soziale Bindung und den Gemeinschaftssinn stärkt.

Die Teamkultur ist vielleicht der wichtigste Beitrag, um ein Team über einen längeren Zeitraum zusammenzuhalten und Enttäuschungen und Rückschläge zu überwinden. Sie gibt den Teammitgliedern Sicherheit, stärkt das Wir-Gefühl und sorgt für Kontinuität. Sie schafft einen Beziehungsrahmen, der Koordination weitgehend durch eine Selbstabstimmung des Teams ersetzt und Entscheidungsgewalt auf einzelne Teammitglieder übertragen lässt.

In dieser Atmosphäre der Solidarität und des Vertrauens werden Diskussionen weitgehend überflüssig. Jeder kennt seine Aufgaben und weiß, was zu tun ist. Abstimmungen finden zunehmend auf einer intuitiven Ebene statt. Es entwickelt sich eine Kultur des kreativen Handelns, die eine sehr starke Dynamik entfalten kann. Das sind die Phasen, in denen ein Team über sich selbst hinauswächst, unerwartete Höchstleistungen bringt und aus der Euphorie des Erfolges heraus sich selbst zu regenerieren scheint, wie ein Perpetuum Mobile. Dann wird deutlich: Ein Team kann viel mehr leisten als die Summe seiner Mitglieder.

Es gibt diverse Arten, wie man Teams aufbauen und in ihrer Entwicklung unterstützen kann. Entscheidend für den Erfolg ist, dass die emotionalen Faktoren erkannt und bearbeitet werden. Ein gutes Team ist das Ergebnis höchster emotionaler und sozialer Kompetenz

2.

TACKTISCHE PERIODISIERUNG (ZYKLENTRAINING)

"Um Klavier spielen zu lernen, rennt der Klavierspieler nicht um das Klavier, er spielt das Klavier!"

Die 8 goldenen Prinzipien der Taktischen Periodisierung; Das wichtigste im Modell der Taktischen Periodisierung ist dabei die Taktik. Ohne diese können die einzelnen Komponenten wie beispielsweise die Technik und Schnelligkeit unmöglich in einen Gesamtkontext im Spiel eingefügt werden.

Schnell laufen ist gut. Aber was bringt es, wenn ich immer am falschen Ort zur falschen Zeit bin? Die Spieler bekommen durch dieses Konzept die Antworten auf Fragen, die Sie auf dem Spielfeld beantworten müssen. Wie reagiere ich in welcher Situation? Was mache ich? Was machen die anderen? Ganz wichtig: Wie verhalte ich mich in den vier Phasen des Spiels und vor allem in den spielentscheidenden Umschaltmomenten?

Spezifizität: Ziel jeder Trainingseinheit muss es sein, die Leistung der Spieler im Spiel zu verbessern. Deshalb müssen die Übungen alle einen Bezug auf das Spiel haben. Wichtig ist es, die wertvolle Trainingszeit NICHT mit fußballfremden Übungen zu vergeuden, wie beispielsweise Runden laufen im Warm-Up (Oder habt ihr schon mal einen Fußballer gesehen, der im Spiel im Kreis läuft?).

Operationalisierung: Von Bedeutung ist die Operationalisierung des Spielmodells und der taktischen Prinzipien. Was ist meine Spielidee? Wie Verhalte ich mich in den vier Phasen des Spiels? Welche Übungen kann ich nutzen, um das gewünschte Verhalten zu trainieren?

Hierarchische Gliederung: Mit diesem Prinzip werden Taktische Prinzipien unterteilt, um Taktische Übungen dann auf Grundprinzipien herunterzubrechen, auf denen dann die Übungen schrittweise aufgebaut werden können.

Prinzip der horizontalen Variation der Spezifität: Hiermit ist die Steuerung der Intensität und der Art der Übungen gemeint. Es gibt Aufbau- und Erholungstage sowie den Wettkampf.
Hiermit ist die Steuerung der Intensität und der Art der Übungen gemeint. Es gibt Aufbau- und Erholungstage sowie den Wettkampf.
Prinzip der Leistungsstabilisation:

Prinzip der konditionierten Übung: Die Leistungen sollen durch einen traingsmethodisch intelligenten Plan stabil bleiben und nicht innerhalb einer Saison variieren, sondern konstant bleiben. In vier Wochen Vorbereitung Grundlagen für eine ganze Saison zu trainieren ist trainingswissenschaftlich unmöglich! Im Fußball ist das aber leider immer noch die am meißten verbreiteste Methode.

Prinzip der komplexen Progression: Die Bewegungen die im Spiel erwünscht sind, sollten möglichst oft im Training auftauchen. Ein Innenverteidiger braucht andere Bewegungen als ein Flügelspieler.

Prinzip der taktischen Ermüdung und Konzentration: Hier wird der geplante Fortschritt aufgezeichnet. Wo will ich hin? Wie trainiere ich, um dort hinzukommen? Was muss ich anpassen?

Prinzip der taktischen Ermüdung und Konzentration: Hiermit wird die Intensität und das Volumen gesteuert. Das Schlagwort Konzentration ist dabei sehr wichtig. Die Leistungen sollen durch einen traingsmethodisch intelligenten Plan stabil bleiben und nicht innerhalb einer Saison variieren, sondern konstant bleiben. In vier Wochen Vorbereitung Grundlagen für eine ganze Saison zu trainieren ist trainingswissenschaftlich unmöglich! Im Fußball ist das aber leider immer noch die am meißten verbreiteste Methode.

Ein Fußballer muss immer in der Lage sein verschiede Leistungsfaktoren miteinander zu verknüpfen. Zu technischen, taktischen und athletischen Gesichtspunkten spielen auch Punkte wie beispielsweise die Spielintelligenz oder die Antizipation eine entscheidende Rolle.
Ziel bei der Taktischen Periodisierung ist möglichst praxis- und spielnah zu trainieren. Der Ball steht bei allen Übungen im Zentrum des Geschehens. Der Spezialist für fußballspezifisches Konditionstraining Raymond Verheijen sagt dazu folgendes: „ Fußballkondition bekommt man durch Fußball spielen!“ Basis für die Taktische Periodisierung bildet das Spiel. Das Spiel gibt das Training vor. In jedem Training werden alle Leistungsfaktoren die den Fußball ausmachen miteinander verbunden trainiert. Ein weiterer Ansatzpunkt der Taktischen Periodisierung ist das die Periodisierung der Trainingsplanung in wesentlich kürzeren Zyklen stattfindet. Inhaltlich ist eine hohe Intensität der Einheiten wichtig die jedoch
gegen Ende der Saison nach unten gefahren wird.

Ohne Planung kein Erfolg, doch aufgrund der extrem hohen Komplexität im Fußball kann es selbst mit einer perfekten Planung an manchen Tagen zu Niederlagen kommen. :-)

3.

Coerver Coaching

Das Coerver-Konzept beschreibt den Trainingsaufbau anhand einer sechsstufigen Pyramide, wobei die einzelnen Elemente aufeinander aufbauen.
Bei der Coerver-Methode steht jederzeit der Ball im Mittelpunkt. Anhand von Basisübungen wird mit dem Ball schnelle Beinarbeit beidfüssig intensiv gelernt. Der Ball wird mit dem linken und rechten Fuss, mit dem Innen- und Aussenrist und der Sohle geführt, gestossen, getreten, gestreichelt, gekickt und vor allem so kontrolliert, dass die Spieler/innen lernen, jederzeit den Ball zu beherrschen und nicht umgekehrt. Später werden diese Basisübungenzu kurzen Sequenzen zusammengesetzt, mit Tricks und Finten verbunden, sowie in komplexen Spielübungen angewendet und vertieft. Die Spieler/innen erfreuen sich immer mehr an der erworbenen Technik und wenden diese selber kreativ an.Das System wurde immer weiter ausgereift und wird heute sogar von Startrainern wie Arsene Wenger (Arsenal London), Sir Alex Ferguson (Manchester United) und Gerard Houllier (früher Nationaltrainer von Frankreich) angewandt und empfohlen.

Ziel:

Der Grundlage dieses Trainingskonzepts ist das Ballhandling in denen die Grundlagen der Technik erlernt werden, auf denen alle weiterführenden Fußballtechniken aufbauen. Die Ballfertigkeit wird mit dieser Methode durch eine größtmögliche Wiederholungszahl geschult. Nach wenigen Minuten kommt man auf über 1000 Ballkontakte womit diese Methode effektiver als alle anderen Methoden ist.Diese erworbene Ballfertigkeit kann dann später im richtigen Moment des Spiels unter höchsten Zeit und Gegnerdruck gezielt eingesetzt werden. Das Gehirn speichert durch die hohen Wiederholungszahlen die Bewegungsmuster woraus ein höheres Leistungsvermögen, automatisierte Bewegungen und gefestigte Denk- und Handlungsmuster die schnell, optimal und der Situation gerecht angewandt werden resultieren.

4.

Lauf- und Koordinationstraining Tanner Speed

WARUM LAUFTRAINING? 98 % der Spielzeit bewegen sich die Spieler ohne Ball. Als Trainer konzentrieren wir uns zu sehr darauf, was ein Spieler mit dem Ball (2 % -ca. 2 Min.) machen soll, vergessen dabei aber meist auf die Bewegung ohne Ball (98 %)

Antrittsschnelligkeit, Explosivität und Sprungkraft sind im heutigen Fußball, neben der Spielintelligenz, die entscheidenden Faktoren.Die Basis für eine effiziente Bewegung ist eine optimale intermuskuläre Koordination. Eine gute Laufkoordinationist deshalb eine wesentliche Voraussetzung für einen erfolgreichen Fußballer. Fußballer führen schnell aufeinanderfolgende Bewegungen aus, viele Tempo-und Richtungswechselkombiniert mit der parallelen Konzentration auf den Ball, den Gegner, das eigene und gegnerische Mannschaftsverhalten. Es passieren also in kürzester Zeit viele Dinge gleichzeitig die koordiniert sein sollen. Um dieses Ziel der optimalen Koordination zu erreichen, müssen die Trainingsmethoden entsprechend angepasst werden.

Klar sollte sein "Man kann aus einem Lama keine Gazelle machen, aber dafür ein sehr schnelles Lama." :-)

5.

ENTWICKLUNG DER SPIELINTELLIGENZ

Was ist jedoch Spielintelligenz? ...das Spiel lesen und gestalten ...richtige Entscheidungen treffen ...mehrere Möglichkeiten ausloten ...geistige Fähigkeit und Klugheit und das können.

„Den Fußball von gestern muss man respektieren, den Fußball von heute studierenund den Fußball von morgen antizipieren.“

Ziel:

Wie fördert ich die Spielintelligenz? Heutzutage muss mann umdenken im Fussball : Es gibt keine Abwehr mehr und auch der Torwart ist Geschichte. Aus Abwehr wird Ballgewinnspiel und auch ohne Ballbesitz wird sofort angegriffen, zwecks Balleroberung. Das aus dem Torwart der Torspieler wird, ist inzwischen ein alter Hut, weil er mehr damit beschäftigt sein sollte das Spiel mitzugestalten als das Tor zu hüten. Da immer alle Spieler in jeder Situation mitmachen sollen, kommt der Entwicklung der Spielintelligenz im Juniorenfußball eine grosse Bedeutung zu. Das Geheimnis lautet: Mit Spielen stimulieren statt mit Übungen!! instruieren. Eins muss man wissen: Motorisches und kognitives Lernen gehen Hand in Hand. In einem modernen Fußballtraining werden darum Fußballtechnik und Spielintelligenz in komplexen Spielsituationen entwickelt. Der Trainer konfrontiert seine Spieler mit gleichen oder ähnlichen Spielsituationen, in denen sie eine schnelle Entscheidung treffen und in motorische Aktion umsetzen müssen. Durch geeignete Fragestellungen des Trainers entdecken die Spieler in kleinen Wettspielen die Lösungen selbständig. Nur so kann sich wirkliche Spielintelligenz entwickeln. Dem Training muss der Reiz des Spiels verliehen werden denn „Spielen lernen“ findet beim Spielen statt. Ballverluste im Spiel sind zu mehr als 50% auf Grund einer falschen Entscheidung zurückzuführen!

6.

MATCHPLAN

Der Matchplan bezeichnet die vom Trainer vorgegebene Strategie für das nächste Spiel. Eingeführt von Jungtrainer Thomas Tuchel ist der Begriff inzwischen zu einem wichtigen Teil der Fußballberichterstattung geworden.Die Entwicklung eines Matchplans gestaltet jeder Trainer individuell. Einem Matchplan sollte immer eine detaillierte Analyse des Gegners vorausgehen. Anschließend erstellt der Trainer (oder das Trainerteam) eine Strategie, die die aus Trainersicht höchsten Erfolgsaussichten verspricht. Neben der Aufstellung sowie der Taktik beinhaltet ein guter Matchplan auch individuelle Analysen und Anweisungen sowie Wechselabsichten. Auch sollte der Trainer einen Plan B erstellen, um im Falle eines Misslingens gezielt umstellen zu können.

Klar im Amateurbereich sind Matchpläne wesentlich schwieriger zu erstellen, da man sich hier auf Beobachtungen Dritter oder die eigenen Erkenntnisse aus den wenigen gesehenen Spielen verlassen muss. Jedoch ist es auch hier sinnvoll, die taktische Ausrichtung und Schlüsselspieler des Gegners zu kennen, um eventuell taktische oder personelle Gegenmaßnahmen einleiten zu können.

Ziel:

Über allen taktischen Maßnahmen steht immer eine Spielidee aus welcher wiederum eine Trainingsphilosophie abgeleitet wird. Jeder Trainer, jedes Teams, der längerfristig plant, muss eine eigene Spielidee entwickeln und verinnerlichen, da erst diese seiner Mannschaft eine eigene Identität verleiht. Denn erst wenn eine Spielidee entwickelt wurde, können dementsprechend Spieler für die entsprechenden Positionen gesucht und ausgebildet werden, um diese Spielidee umsetzen. Beim FC Barcelona wie auch bei allen anderen Top Clubs steht daher die Spielidee über den taktischen Massnahmen und weit über dem Spielsystem! Ist die Spielidee des Teamsbekannt kann nun auch entsprechend der Matchplan für die einzelnen Spiele definiert werden.


7.

UNTERSCHIEDLICHE TRAININGSUNTERLAGEN

DFB-Förderprogramm 

Der Schwerpunkt wird vom DFB (Deutschen Fussball Bund) vorgegeben und mit Broschüren für die Verein- und Nachwuchstrainer nochmals erläutert. Das DFB Förderprogramm stellt Tipps und Hilfen für motivierte Vereinstrainer zur Seite mit vielen:

  • Muster Trainingseinheiten                                                                          
  • Tipps zum Training
  • Tipps zur Organiston
  • etc.
DFB-Talentförderprogramme Unterlagen Download 

Koordination

"Wer Probleme mit seinem Gleichgewicht hat, der hat auch Probleme mit dem Ball"

Im modernen Fußball werden die Aktionsräume für die Spieler um den Ball immer enger. Deshalb müssen alle Techniken auch noch im höchsten Tempo und unter Gegnerdruck präzise ablaufen. Besonders in Zweikämpfen wirken auf den Körper eines Spielers Kräfte ein, die er antizipieren und ausgleichen muss. Eine gut funktionierende Körperwahrnehmung, eine schnelle Bewegungskontrolle und ein gut trainiertes Gleichgewichtsgefühl sind unbedingt notwendig. Mangelnde Gleichgewichtsfähigkeit führt zu Unsicherheit und zu technischen Mängeln.

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