*
TOP HEADER TEAMWEBSEITE
blockHeaderEditIcon

FC Goldstern  Teamwebseite

Top Menue Team Marino
blockHeaderEditIcon

Die „neuen“ Taktik-Trends in der Bundesliga Dreierkette und Flexibilität

Ein Goalie, vier Verteidiger, vier Mittelfeldspieler und davor zwei Stürmer - das war einmal. no Heute spielen die Fussballteams variantenreicher.

Warum ist das so wichtig und was hat Roger Federer damit zu tun?

Manuel Neuer als Beispiel: Goalies sind mittlerweile sehr stark ins Aufbauspiel eingebunden.

Der Fussball der Bayern, der sich am Ballbesitz orientiert, die Flexibilität des BVB oder das Ingolstädter Pressing - die Bundesliga hat aus taktischer Sicht viel zu bieten.

Besonders auffällig: Die Bundesliga setzt vermehrt auf Dreierkette

Immer mehr Mannschaften spielen in der Abwehr mit einer Dreierkette. «Dadurch hat man mit Ball einen Spieler mehr im Mittelfeld»,yes

sagt der Kölner Sportspiel-Forscher Daniel Memmert. Bayern München, Borussia Mönchengladbach oder Hoffenheim sind Beispiele für Klubs, die auf dieses Stilmittel setzen.

«Man hat gemerkt, dass vier Spieler in der Abwehr für den Aufbau einfach nicht nötig sind! Das liegt auch daran, dass der Torwart mittlerweile sehr stark ins Aufbauspiel eingebunden ist»,

erklärt Memmert. «Viele Torhüter in der Bundesliga sind heutzutage sehr passsicher.»

"Auch wenn die Grundordnungen natürlich je nach Spielsituation auch ganz schnell verschwimmen. Wichtig sind Flexibilität und die Fähigkeit, gegen jeden Gegner das richtige Mittel zu finden. Dann geht es darum, wo man ihn presst, in welche Räume man ihn treibt, wo man zugreift."

Der heutige Fussballer ist vielseitiger

Die Dreierreihe in der Verteidigung stelle an die Fussballer hohe Ansprüche. «Gerade von den «Sechsern» und den Spielern auf den Aussenpositionen ist da viel gefordert»,

sagt der Sportspiel-Forscher. «Dass viele Mannschaften so spielen können, liegt auch daran, dass die Spieler mittlerweile so gut sind, dass sie bei Ballverlust schnell umschalten und wieder in die defensive Formation finden.» Dann wird aus der Dreier- schnell eine Fünferkette.

Die Fussballer müssten immer flexibler werden. Viele Spieler können mehrere Positionen spielen, und wechseln auch während einer Partie zwischen verschiedenen Aufgabenfeldern. «Für variable Spieler sind Bundesligaklubs bereit, viel Geld zu bezahlen», sagt Memmert. Er nennt den Hoffenheimer Tobias Strobl, Joshua Kimmich vom FC Bayern und den Dortmunder Gonzalo Castro als positive Beispiele in Sachen Variabilität.

Lutz Hangartner, Präsident beim Bund Deutscher Fussball-Lehrer (BDFL), hebt ebenfalls die Vielseitigkeit von Fussballern als Qualitätsmerkmal hervor:

«Früher gab es die Spezialisten für Abwehr, Mittelfeld und Angriff. Heute muss jeder Spieler Qualitäten in der Defensive und in der Offensive haben.»

Solche Spieler geben ihren Trainern die Möglichkeit, die Taktik und Spielweise an den jeweiligen Gegner anzupassen.

Memmert sieht das ähnlich. Was die taktische Flexibilität angeht, habe Borussia Dortmund unter Coach Thomas Tuchel eine Vorreiterrolle. «In den letzten Spielen hat mich aber auch Julian Nagelsmann bei 1899 Hoffenheim sehr beeindruckt.»

Es komme immer darauf an, für die vorhandenen Spieler die richtige Spielform und Spielphilosophie zu finden.

Das sei Ralph Hasenhüttl beim Aufsteiger Ingolstadt sehr gut gelungen. «Da wurde das Potenzial optimal ausgeschöpft.» Bayern München könne aufgrund der individuellen Qualität seiner Spieler den Ball lange in den eigenen Reihen halten und dadurch Energie sparen. «Genau diese Energie braucht man, um nach Ballverlusten vorne drauf zu gehen und den Gegner zu Fehlern zu zwingen», sagt Memmert. Teams aus den unteren Tabellenregionen müssten anders agieren und beispielsweise eher auf Konter setzen.

Roger Federer als Vorbild

Der Kölner Sportspiel-Forscher rechnet damit, dass Fussballer in Zukunft noch flexibler werden.

«Ein aufgerückter Abwehrspieler muss dann auch mal vorne bleiben.»

Denn:

«Immer wenn Spieler in Räumen sind, wo der Gegner sie nicht erwartet, wird es gefährlich.»

Unberechenbarkeit werde immer wichtiger. «Ich vergleiche das gerne mit Roger Federer im Tennis», sagt Memmert. «Warum war er solange die Nummer eins? Weil er unberechenbar war. Die Gegner konnten sich schlecht auf ihn einstellen.»

(Thueringer-allgemeine.de)

hier geht es weiter

Aus dem Maß aller taktischen Dinge wird ein Anachronismus

Für die Onlineausgabe des Londoner „Telegraph“ schrieb der ehemalige Stürmer von

hier geht es weiter

Das 3-6-1 ist eine selten genutzte Staffelung, welche im Spitzenfußball aber einige interessante Möglichkeiten mitbringen könnte. In dieser Analyse

hier geht es weiter

Der Fußball ist ein Sport, der sich wie vielleicht kein zweiter permanent neu erfindet. Das wird auch in Zukunft so bleiben. Doch was bringt die näh

hier geht es weiter

Die Nationalmannschaften überraschen bei der WM mit taktischen Revolutionen:

 

Dreier- und Fünferketten erleben eine Renaissance, di
hier geht es weiter

Krzlich postete James Scott einen Artikel ber die Geschichte des ehemaligen Nationalspielers Simon Kjaer. James ist Football Development Officer b

hier geht es weiter

Die Sportwissenschaftler Jean Coté, Joseph Baker und Bruce Abernethy haben untersucht, welche Auswirkungen die Anteile von gezielten Übungen und fre

hier geht es weiter

Dreierkette – Das Mysterium

Erlebt die Dreierabwehrreihe ein Revival? Vielfach wird darüber beschmunzelt, wenn Trainer eine Dreierkette –

hier geht es weiter

Juventus Turin ist eine der stärksten Mannschaften Europas. In der Champions League überzeugen sie gegen „große Mannschaften“ bislang mit ihrer

hier geht es weiter

Viele haben die Serie A abgeschrieben, doch was die Taktik angeht, ist und bleibt sie weiterhin im oberen Bereich. Dies beweist auch der neue Trend, d

hier geht es weiter

Udinese macht seit Jahren vor, wie man mit drei Abwehrspielern besteht, Napoli und Juve führten den Erfolg weiter und immer mehr Klubs ziehen nach.

hier geht es weiter

Renaissance der Dreier-Abwehr

In Südamerika und Italien begann eine Entwicklung, die Josep Guardiola mit dem FC Barcelona perfektionierte: die D
hier geht es weiter

Pep Guardiola, der neue Coach der Bayern experimentiert im Trainingslager und in den Testspielen mit einem 4-1-4-1-System. Was bringt das und welche

hier geht es weiter

Mit „Copy and paste“ zum Erfolg?

Leider werden die neusten Entwicklungen der Spielsysteme noch von vielen ignoriert. Auch Vereine mit internation

hier geht es weiter

Benutzername:
User-Login
Ihr E-Mail